Silicon Therm Fassadenfarbe, SüdwestEinsatzbereich:Hochwertige, wasserabweisende, echte Siliconharzfarbe für alle tragfähigen Untergründe im Außenbereich. Besonders geeignet an Fassaden mit erhöhtem Risiko eines Algen- oder Pilzbefalls aufgrund des technischen Schutzes durch verkapselte Filmkonservierer mit Langzeitschutz.
Untergründe:Für neue und alte unbeschichtete Kalkzementputze, Zementputze, Dekor- bzw. Strukturputze wie Silikatputze,Siliconputze, Mineralputze und Kunstharzputze. Als Renovierungsanstrich auf trägfähigen Fassadenfarben. Für Untergründe, die hier nicht genannt sind, aber den- noch mit SiliconTherm beschichtet werden können, bitte beraten lassen.
Eigenschaften:- Stumpfmattes Auftrocknen
- Füllend
- Hoch wasserabweisend
- Sehr gut wasserdampfdurchlässig
- Wetterbeständig
- Gut verarbeitungsfähig
- Spannungsarm
- Exzellentes Haftungsvermögen
- mit technischem Schutz durch verkapselte Filmkonservierer
Farbtöne: 9110 weiß
All-Color-Werkstönung: In allen Farbtönen mit anorganischer Pigmentierung lieferbar.
Gebinde: 1 l, 2,5 l, 5 l, 12,5 l
Verbrauch: ca. 170 - 200 ml/m 2 pro Anstrich
Glanzgrad: matt
Dichte: ca. 1,4 – 1,6 g/cm 3
Untergrundvorbereitung:Neue Putz- und Nachputzstellen müssen vor den Anstrichmaßnahmen ausgehärtet und trocken sein. (Faustregel: 1 Tag pro mm Putzstärke) Nicht tragfähige Altbeschichtungen müssen restlos vom Untergrund entfernt werden. Die Untergründe sind dann wie unbeschichtete
Untergründe zu behandeln.
Untergrundreinigung:Je nach Verschmutzungsart und -intensität die Fassadenuntergründe mittels Schwamm oder Malerbürste, Kaltwasserhochdruck oder Dampfstrahlgerät abwaschen. Zur Verbesserung der Schmutzlösung können vor dem Abwaschen zusätzlich handelsübliche, saure oder alkalische Reinigungsmittel eingesetzt werden.
Grundierung der Untergründe:Untergründe müssen nur dann mit Tiefgrundierungen behandelt werden wenn eine normale, hohe oder unterschiedliche Saugfähigkeit vorliegt und gewährleistet ist, dass der zum Einsatz kommende SÜDWEST HydroGrund gut eindringen kann. Tiefgrundierungen dürfen am zu
beschichtenden Untergrund keine Schicht bilden Schwach saugfähige Untergründe wie z.B. alte, angewitterte Fassadenfarbanstriche mit bis zu 5 % mit Wasser verdünnter SÜDWEST SiliconTherm vorstreichen. Für nicht saugfähige Untergründe bitte eine technische
Beratung einholen. Mineralische Untergründe wie Kalkzementputz, Zementputz, Silikatputz und Mineralputz mit SÜDWEST Fixativ grundieren. Alte oder neue Siliconharzputze, Kunstharzputze, Dispersions-Fassadenfarben und Siliconharzfarben entsprechend ihrer Saugfähigkeit mit 5 % mit Wasser verdünnter SiliconTherm vorstreichen.
Riss-Sanierung / Oberflächenegalisierung:Risse in Putzflächen (keine baudynamischen Risse) können mit SÜDWEST RissGrund 1 für 3 oder SÜDWEST RissGrund faserarmiert durch die ein- oder mehrmalige Anwendung (lt. techn. Merkblatt „RissGrund“) zugeschlämmt werden. Risse über 3 mm Breite V-förmig auf-
kratzen, mit Wasser benetzen und fachgerecht verfüllen. Ungleichmäßig strukturierte Oberflächen können mit SÜDWEST RissGrund 1 für 3 (unverdünnt) angeglichen werden.
Verarbeitung:Streichen, rollen, oder spritzen.
Zwei satt ausgeführte Schlussanstriche unverdünnt. Je nach Restsaugfähigkeit des Untergrundes und/oder der Verarbeitungstemperatur darf das Produkt maximal mit 5 % Wasser verdünnt werden.
Vor der Verarbeitung das Produkt homogen aufrühren. Tönungen möglichst unverdünnt und mit der gleichen Applikationsart auf zusammenhängenden Flächen verarbeiten. Applikationsart auf zusammenhängenden Flächen verarbeiten. Vor der Verarbeitung eine Farbkontrolle durchführen.
Airlessspritzen:Düse: 4/17 – 4/25
Druck: 100 – 150 bar
Bei Anwendung im Spritzverfahren zusätzlich die Empfehlungen der Gerätehersteller beachten.
Verarbeitungstemperatur:Nicht unter + 5°C Material-, Objekt-, und Lufttemperatur verarbeiten und trocknen lassen.
Verdünnung/Werkzeugreinigung:Max. 5 % mit Wasser verdünnen. Arbeitsgeräte mit Wasser reinigen.
Trocknung: (+ 20°C / 60 % r. L.)
Überarbeitbar: nach 8 Stunden
Lagerung:Angebrochene Gebinde luftdicht verschließen. Kühl aber frostfrei lagern.
Entsorgung:Leere Gebinde der zuständigen Sonderabfallstelle geben. Zur Entsorgung müssen die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.
DownloadsTechnisches MerkblattSicherheitsdatenblatt
Mögliche Gefahren2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Langfristig (chronisch) gewässergefährdend, Kategorie 3
H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
2.2 Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Gefahrenhinweise H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise Prävention:
P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
Entsorgung:
P501 Inhalt/Behälter zugelassenem Entsorger oder kommunaler Sammelstelle zuführen.
Zusätzliche Kennzeichnung:
EUH208 Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 247-500-7] und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 220-239-6] (3:1), 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Für 2-Methyl-2H-Isothiazol-3-on (MIT) wird gemäß Empfehlung der CEPE freiwillig eine Kennzeichnungsgrenze von 15 ppm (statt 100 ppm) angewendet.
Biozidprodukteverordnung (528/2012):
Enthält 3-Jod-2-propinylbutylcarbamat , Isoproturon, Terbutryn, 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on [EG
Nr. 247-500-7] und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 220-239-6] (3:1), 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. als Wirkstoffe zum Beschichtungs- und Lagerungsschutz gemäß Biozidprodukteverordnung (528/2012), Artikel 58(3)
2.3 Sonstige Gefahren
Dieser Stoff/diese Mischung enthält keine Komponenten in Konzentrationen von 0,1 % oder höher, die entweder als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) oder sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) eingestuft sind.