Histolith Feinputz
VerwendungszweckKalk-Feinputz im Histolith® Sanierputzsystem für die Oberflächengestaltung von Histolith® Trass-Sanierputz.
Auch als Kalk-Feinputz für mineralische Putze im Bereich Altbaurenovierung und Denkmalpflege oder im biologischen Wohnungsbau. Geeignet für außen und innen. Nicht geeignet als Sockelputz.
Eigenschaften- hand- und maschinenverarbeitbar
- filzbar
- feinkörnige Oberfläche
- maximale Korngröße 0,4 mm
- hoch wasserdampfdurchlässig µ ca. 8
- Druckfestigkeit < 2,5 N/mm²
- Mörtelgruppe: PIc
MaterialbasisMineralische Bindemittel nach DIN EN 459-1, DIN EN 197-1 und mineralische Zuschläge nach DIN EN 13139.
Verpackung/Gebindegrößen20 kg Sack
FarbtöneNaturweiß
LagerungTrocken mind. 9 Monate ab Herstelldatum, 9 Monate chromatarm.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1 innen 2 innen 3 außen 1 außen 2
+ + + + +
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignetGeeignete Untergründe
Geeignet als Oberputz für Histolith® Trass-Sanierputz sowie für mineralische Putze außen und innen nach DIN 18 550 Putzmörtelgruppen PI, PII, PIII.
Weiterhin geeignet im Innenbereich auf Gipsputzen und Gipsplatten sowie auf tragfähigen Altanstrichen und Kunstharzputzen innen nach vorherigem Grundanstrich mit Histolith Strukturgrund.
UntergrundvorbereitungDer Untergrund muß fest, tragfähig, frostfrei sowie frei von haftmindernden Substanzen sein. Unterputze müssen gut abgebunden und aufgerauht sein. Untergrund gründlich reinigen.
MaterialzubereitungHistolith® Feinputz mit einem Rührquirl in verarbeitungsgerechter Konsistenz knollenfrei anrühren. Wasserbedarf: ca. 5,5 l/Sack
Verarbeitungszeit: ca. 120 Minuten
AuftragsverfahrenMaterial von Hand oder auch mit der Putzmaschine verarbeiten. Geeignet sind gängige Putzmaschinen (z. B. m-tec, PFT G4). Schlauchlänge max. 25 m. Schlauchdurchmesser mind. 25 mm.
Oberfläche nach dem Anziehen strukturieren oder filzen.
BeschichtungsaufbauIm Außenbereich ist eine Beschichtung notwendig. Beschichtung nur mit hoch wasserdampfdurchlässigen Farben, empfohlen werden Histolith® Dispersionssilikatfarben, Histolith® Kalkfarben oder AmphiSilan-Siliconharzfarben.
VerbrauchCa. 1,5 kg/m² pro mm Schichtdicke.
Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
VerarbeitungsbedingungenVerarbeitungstemperatur:
Temperatur bei der Verarbeitung für Umluft und Untergrund ? + 5 °C
Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten oder die Flächen entsprechend schützen.
Trocknung/TrockenzeitVor nachfolgenden Beschichtungen eine Standzeit von wenigstens 7 Tagen einhalten. Die Putzoberfläche zuvor mit Histolith Fluat einstreichen und nachwaschen.
Während der Trockenzeit sind die behandelten Flächen vor raschem Austrocknen zu schützen.
WerkzeugreinigungSofort nach Gebrauch mit Wasser.
2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Reizwirkung auf die Haut, Kategorie 2 H315: Verursacht Hautreizungen.
Schwere Augenschädigung, Kategorie 1 H318: Verursacht schwere Augenschäden.
2.2 Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Gefahrenpiktogramme :

Signalwort : Gefahr
Gefahrenhinweise :
H315 Verursacht Hautreizungen.
H318 Verursacht schwere Augenschäden.
Sicherheitshinweise :
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Prävention:
P260 Staub oder Nebel nicht einatmen.
P264 Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.
P280 Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen.
Reaktion:
P305 + P351 + P338 + P310 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort
GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:
Calciumdihydroxid Zement, Portland-, Chemikalien
2.3 Sonstige Gefahren
Dieser Stoff/diese Mischung enthält keine Komponenten in Konzentrationen von 0,1 % oder höher, die entweder als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) oder sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) eingestuft sind. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch.