Capalac 2K EP Haftgrund
Der 2K-Spezialist für kritische Untergründe.
VerwendungszweckFür eine haftvermittelnde Grundierung für Ein- und zweikomponentige Deckbeschichtungen auf nichtsaugenden, starren Untergründen wie Melaminharzoberflächen, Hart-PVC, Pulverbeschichtungen, 2K-Altbeschichtungen, Aluminium (nicht für Eloxal), Zinkblech, feuerverzinktem Stahl sowie vielen anderen Untergründen nach vorheriger Haftprobe geeignet. Korrosionsschutzgrundierung für Eisen- und Stahlbauteile. Nicht für Beschichtungen auf Dachflächen. Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Eigenschaften- Hohe Haftfestigkeit
- Hervorragender Korrosionsschutz
- Universell überlackierbar
MaterialbasisZweikomponenten-Epoxidharz mit Lösemittel und Korrosionschutzpigmenten.
Verpackung/GebindegrößenBlech-Kombi-Gebinde
1 kg, 10 kg
2K-Sprühdose
400 ml
Farbtöneca. RAL 7035 Lichtgrau
GlanzgradMatt
LagerungBitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Sprühdose mit aufgesetzter Verschlusskappe lagern.
Technische DatenDichte: Blech-Kombi-Gebinde
ca. 1,5 g/cm³
2K-Sprühdose
ca. 0,7 g/cm³
Geeignete UntergründeFür Melaminharzoberflächen, Hart-PVC, Pulverbeschichtungen✱, tragfähige 2K-Altbeschichtungen, Eisen, Stahl, Aluminium, Zinkblech, feuerverzinkter Stahl sowie viele andere Untergründe nach vorheriger Haftprobe geeignet. Nicht auf eloxiertem Aluminium anwendbar.
✱Aufgrund der Vielzahl unterschiedlich formulierter Pulverbeschichtungen wird zuvor grundsätzlich eine Haftprobe empfohlen.
UntergrundvorbereitungDer Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber, fest und frei von trennenden Substanzen sein. Die grundierten Oberflächen anschleifen und reinigen.
Melaminharzoberflächen:Anschleifen, Reinigen.
Holzbauteile:Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen und austretende Holzinhaltsstoffe wie
z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Scharfe Kanten brechen (siehe auch BFS-Merkblatt Nr. 18).
Eisen, Stahl:Eisen und Stahl auf den Normreinheitsgrad SA 2 1⁄2 (Strahlen) oder ST 3 (maschinell) gem. DIN EN ISO 12944-4 vorbereiten.
Zink, Hart-PVC:Ammoniakalische Netzmittelwäsche mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 5 u. 22 oder Gescha Multi-Star mit Schleifvlies vorbereiten. Je nach Anforderung sweepstrahlen.
Aluminium:Mit Nitroverdünnung oder hierfür vorgesehenen Reinigungsmitteln, z. B. Gescha Multi-Star, und mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 6 vorbereiten.
Kupfer:Mit Gescha Multi-Star im Mischungsverhältnis 1:5 und Kunststoffschleifvlies vorbereiten.
Altanstriche:Altanstriche anschleifen und/oder anlaugen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen.
MischungsverhältnisGrundmasse : Härter = 9 : 1 Gewichtsteile
AuftragsverfahrenCapalac 2K-EP-Haftgrund kann gestrichen, gerollt oder gespritzt werden. Härter der Grundmasse zugeben. Von Hand oder mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/Min.) intensiv mischen. Danach in ein anderes Gefäß umfüllen und nochmals gründlich mischen, bis ein schlierenfreier, gleichmäßiger Farbton entsteht. Die Materialtemperatur der beiden Komponenten sollte 15 – 20 °C betragen.
Bei Roll- oder Streichauftrag nicht verdünnen. Für den Spritzauftrag bei Bedarf mit Disboxid 419 Verdünner auf Spritzkonsistenz einstellen. Nach einer Trockenzeit von mind. 16 Stunden müssen weitere Beschichtungen bis max. 24 Stunden nach dem Auftrag aufgebracht werden, damit keine Haftungsprobleme auftreten. Bei längeren Wartezeiten als 24 Stunden muss die Oberfläche von Capalac 2K-EP-Haftgrund angeschliffen werden.
Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Handbuch der Spritztechnologie von Caparol.
Aktivieren der Sprühdose
Vor dem Aktivieren der Dose, diese mindestens 2 Minuten gründlich schütteln. Die innenliegenden Metallkugeln müssen hörbar sein. Die Schutzkappe am Dosenboden entfernen und den Stift mithilfe des eingelegten Ringes bis zum Anschlag herausziehen. Durch anschließende 360° Drehung des Ringes wird der Härter in der Dose freigesetzt. Durch kräftiges Schütteln der Dose wird nun Härter und Stammmasse vermischt.
Der Spritzabstand zur Bauteiloberfläche sollte 20 – 30 cm betragen.
Die Flächen gleichmäßig dünn im Kreuzgang sprühen. Nach einer Trockenzeit von mind. 16 Stunden müssen weitere Beschichtungen bis max. 24 Stunden nach dem Auftrag aufgebracht werden damit keine Haftungsprobleme auftreten. Bei längeren Wartezeiten als 24 Stunden muss die Oberfläche von Capalac 2K-EP-Haftgrund angeschliffen werden.
VerarbeitbarkeitsdauerBlech-Kombi-Gebinde:Ca. 8 Stunden bei 20° C.
Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.
2K-Sprühdose:Ca. 2 Tage bei 20° C.
Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.
Bei längeren Arbeitsunterbrechungen innerhalb der Topfzeit Düsenventil leersprühen. Dose auf den Kopf drehen und Düsenventil betätigen bis kein Material mehr austritt.
Verarbeitungsbedingungen- Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 8 °C, max. 30 °C
- Relative Luftfeuchte: ≤ 80 %
- Taupunkttemperatur beachten
Trocknung/TrockenzeitBei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit staubtrocken überstreichbar
nach Stunden Blech-Kombi-Gebinde: ca. 0,66 (40 min)
2K-Sprühdose: ca. 0,16 (10 min) 16 - 24 ✱
✱ Frühestens nach 16 Stunden jedoch innerhalb von 24 Stunden mit sich selbst oder Decklacken beschichten. Nach mehr als 24 Stunden ist ein Anschleifen der Oberfläche erforderlich.
Höhere Temperaturen, z. B. durch Sonneneinstrahlung, verkürzen die Aushärtungszeit deutlich. Die Endbeschichtung muss deshalb entsprechend früher aufgebracht oder die Grundierung durch Anschleifen vorbereitet werden.
WerkzeugreinigungWerkzeug nach Gebrauch mit Disboxid 419 Verdünner reinigen.
Download "Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen." Mögliche Gefahren2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Aerosole, Kategorie 1 H222: Extrem entzündbares Aerosol.
H229: Behälter steht unter Druck: Kann bei Erwärmung zerbersten.
Reizwirkung auf die Haut, Kategorie 2 H315: Verursacht Hautreizungen.
Augenreizung, Kategorie 2 H319: Verursacht schwere Augenreizung.
Sensibilisierung durch Hautkontakt, Kategorie1
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
Spezifische Zielorgan-Toxizität - wieder- H373: Kann die Organe schädigen bei längerer
holte Exposition, Kategorie 2 oder wiederholter Exposition.
Langfristig (chronisch) gewässergefährdend,
Kategorie 3
H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
2.2 Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Gefahrenpiktogramme :

Signalwort : Gefahr
Gefahrenhinweise : H222 Extrem entzündbares Aerosol.
H229 Behälter steht unter Druck: Kann bei Erwärmung bersten.
H315 Verursacht Hautreizungen.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise : P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Prävention:
P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen.
P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquelle sprühen.
P251 Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch.
P260 Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
P280 Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen.
Lagerung:
P410 + P412 Vor Sonnenbestrahlung schützen und nicht Temperaturen über 50 °C/122 °F aussetzen.
Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:
Xylol
Reaktionsprodukt: Bisphenol-A-Epichlorhydrinharze mit durchschnittlichem Molekulargewicht ≤ 700
Fettsäuren, C 18 - unges., Dimere, Reaktionsprodukte mit N,N-Dimethyl-1,3-Propandiamin und 1,3-Propandiamin
2.3 Sonstige Gefahren
Dieser Stoff/diese Mischung enthält keine Komponenten in Konzentrationen von 0,1 % oder höher, die entweder als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) oder sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) eingestuft sind. Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen: 0800/1895000 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).nd nicht Temperaturen von mehr als 50 °C aussetzen.